Von: M.N.
Meine einzige Erinnerung ist, dass ich in einem weissen Gitterbett liege und eine Nonne links von mir steht und auf mich schaut. Damit verbinde ich ein positives Gefühl.
Dann weiss ich noch, dass das Lied „Lieber Gott, lass die Betten in Aprath verrosten“ manchmal (heimlich?) gesungen wurde. Andere Erinnerungen (Tagesablauf, Essen, Versorgung, Liegekuren, Tanten, andere Kinder etc.) an diese lange Zeit habe ich gar keine. Möglicherweise habe ich alles, außer eben diesem positiven Bild der Nonne, sicherheitshalber alles verdrängt.
Später wurde mir gesagt, dass ich „ein amerikanisches Medikament, das aber noch nicht zugelassen ist“, verabreicht bekam.
Besuche meiner Eltern, die in Köln wohnten, waren (sehr?) selten, auch daran keine eigenen Erinnerungen.
Vielleicht passen diese kurzen Eindrücke in Ihre Suche nach Zeitzeugen.
Über eine Kontaktaufnahme freue ich mich.
Anonymisierungs-ID: aue