24. April in Mülheim a.d. Ruhr: Regina Konstantinidis liest aus ihrem Buch „Verschickt – Verdrängt – Vergessen“

Regina Jonglieren
Regina Konstantinidis (Foto: Privat)

Das Schicksal der Verschickungskinder aus NRW

Die Buchautorin Regina Konstantinidis liest aus ihrem autobiografischen Werk „Verschickt – Verdrängt – Vergessen“, das sich mit einem lange tabuisierten Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte auseinandersetzt: den sogenannten Kinderverschickungen. 

Zwischen 1950 und 1990 wurden Kinder millionenfach in sogenannte Kinderkurheime zur Erholung verschickt. Allein 1,8 Millionen aus und nach Nordrhein-Westfalen. Statt gesund, kamen viele Verschickungskinder traumatisiert zurück. 

Moderiert wird die Veranstaltung von Bastian Tebarth, Leiter des vom Land NRW finanzierten Citizen-Science-Projekts „Kinderverschickungen NRW“. Gemeinsam werfen sie einen tiefgründigen Blick auf die systematische Gewalt, die viele Kinder in den Kurheimen der 1950er bis 1980er Jahre erleiden mussten – auch und gerade Kinder aus dem Ruhrgebiet.

Die Veranstaltung bietet Raum für Austausch und Aufklärung – und lädt alle ein, die sich mit den Spuren der Vergangenheit auseinandersetzen wollen.

Verschickt - verdrängt - vergessen Ein persönlicher Erfahrungsbericht des Verschickungskindes Regina Baumann

Lesung und Gespräch

Datum: 24. April 2026  

Wo: Evangelische Familienbildungsstätte Mülheim, Scharpenberg 1B, 45468 Mülheim an der Ruhr

Uhrzeit: 19 Uhr

Eintritt frei

Anmeldung unter projekt@akv-nrw.de

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