Der Verein Aufarbeitung Kinderverschickungen NRW stellt sein neues fotografisches Erinnerungsprojekt vor: „In fremde Hände – Kinderverschickung sichtbar machen“.
Vom 19. Juli bis 22. November 2026 zeigen die Westfälischen Salzwelten gemeinsam mit dem Historischen Seminar der Universität Münster die Ausstellung „Ein Koffer voll Heimweh – Kinderkuren in Bad Sassendorf“. Ein eigener Ausstellungsbereich ist unserem neuen Projekt gewidmet, dass wir zusammen mit dem renommierten Dokumentarfotografen Max Brugger umgesetzt haben.
„In fremde Hände“ erzählt die Geschichte der Kinderverschickungen auf eine neue Weise. Max Brugger porträtiert ehemalige Verschickungskinder mit großer Sensibilität in ihrer vertrauten Umgebung. Die Fotografien werden durch persönliche Texte sowie historische Fotografien, Briefe, Dokumente und Erinnerungsgegenstände der Betroffenen ergänzt.
So entstehen Kunstwerke, die die Erinnerungen der Betroffenen lebendig machen.
Bei unserem letzten Begegnungstag 2025 in Dorsten stellten wir der Community erstmals das Erinnerungsprojekt vor. Viele Betroffene waren bereit, sich mit ihrer Geschichte, ihrem Gesicht und persönlichen Erinnerungsstücken auf das Kunstprojekt einzulassen. Seitdem reist Max Brugger quer durch Deutschland, besucht die Menschen zu Hause und fotografiert sie dort, wo ihr Leben heute stattfindet.
Einladung
Alle Verschickungskinder, gerne auch mit Begleitung, sind eingeladen am Samstag, 18. Juli 2026 um 16 Uhr bei der Eröffnung der Ausstellung dabei zu sein. Über eine Anmeldung würde sich das Museum freuen. Aber auch Kurzentschlossene sind an dem Tag herzlich willkommen!
Anmeldung zur Eröffnung: info@salzwelten.de
Ausstellung: 19. Juli bis 22. November 2026
Ort: Westfälische Salzwelten, An der Rosenau 2, 59505 Bad Sassendorf